Der Tigerhai beanprucht ein großes Verbreitungsgebiet

Tigerhai

Tigerhai

Der Tigerhai (Galeocerdo cuvier) ist ein mächtiger Bewohner der Ozeane. Der Raubfisch ist einer, der mit zu den größten Haiarten auf der Welt zählt. Die Tigerhaie können in Ausnahmefällen eine Länge bis zu

sieben Meter erreichen. Die durchschnittliche Größe der Raubfische ist 3 bis 5 Meter mit einem Gewicht von 300 bis 600 kg. Die Haie sind in der Größe vergleichbar mit dem Weißspitzen-Hochseehai und dem Weißen Hai. Die Haiart ist gefährlich für Menschen, schon viele Angriffe sind erfolgt.

Ihr sehr feiner Geschmackssinn, mit dem Haie einen Tropfen Blut in 100 l Wasser schmecken können, hilft ihnen, verwundete Beute zu lokalisieren. Die Haischnauze ist mit einem Sensor ausgestattet, mit dem der Fisch die elektrischen Entladungen anderer Tiere wahrnimmt.

Tigerhai Steckbrief

Systematik

  • ohne Rang: Haie (Selachii)
  • Überordnung: Galeomorphii
  • Ordnung: Grundhaie (Carcharhiniformes)
  • Familie: Requiemhaie (Carcharhinidae)
  • Gattung: Tigerhaie
  • Art: Tigerhai
  • Wissenschaftlicher Name: Galeocerdo cuvier
  • Der Einzelgänger wächst bis zu 5,5 Meter heran.Einige Tiere werden über 7 Meter lang, mit einem Gewicht von etwa 900 kg.
  • Die Tigerhai-Weibchen sind kleiner als die Männchen.
  • Das Tier hat große schwarze Augen. Auf dem Körper endet ein massiger Kopf mit stumpfer Schnauze.
  • Er hat sichelförmige Zähne mit Widerhaken, die nach haitypischer Art nachwachsen.
  • Der Hai hat zwei Rückenflossen, die hintere ist kleiner.
  • Tigerhai Geschwindigkeit: Beim Schwimmen erreicht der Hai bis zu 30 km/h.
  • Das Alter eines Tigerhais wird auf ca. 27 Jahre geschätzt.

Nahrung

Auf der Suche nach Futter legen die Tigerhaie manchmal bis zu 80 Kilomter zurück. Sie machen Jagd auf Meeresschildkröten, auf große Knochenfische und auf Meeressäuger. In Mägen von Tigerhaie wurden schon Blechdosen und Teile von Autoreifen gefunden.

Lebensraum Tigerhai

Der dämmerungs- und nachtaktive Hai lebt weltweit in tropischen und gemäßigten Küstenregionen. Er hält sich um die Inseln von Hawaii, Tahiti, Réunion oder den Galápagos-Inseln auf. Einige Exemplare kommen im westliche Mittelmeer vor. Die haben sich wahrscheinlich über den Suezkanal oder der Straße Gibraltar verirrt.

Foto: Von Ryan Somma – CC BY-SA 2.0