Der Teichfrosch (Rana esculenta)

Teichfrosch-Pärchen in Paarungsstimmung.

Teichfrosch-Pärchen in Paarungsstimmung.

Der Teichfrosch bevorzugt naturnahe Teiche und Weiher und ist ganzjährig ans Wasser gebunden. Der Frosch wenig anspruchsvoll und ist überall häufig anzutreffen. Die Tiere halten sich das ganze Jahr über im Wasser auf. Der Teichfrosch gilt als Kreutzung zwischen den Arten Kleiner Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) und Seefrosch (Pelophylax ridibundus) und zeigt die Merkmale von beiden Elterntiere. Alle drei Arten sind kaum zweifelsfrei zu unterscheiden. Die Frösche werden unter den Begriff „Wasserfrösche“ zusammengefasst.

Teichfrosch Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Lurche (Amphibia)
  • Ordnung: Froschlurche (Anura)
  • Unterordnung: Moderne Froschlurche (Neobatrachia)
  • Familie: Echte Frösche (Ranidae)
  • Gattung: Echte Frösche (Rana)
  • Wissenschaftlicher Name: Rana esculenta
  • Farbliche Varianten Teichfrösche: Meist grün, auch bräunlich gefärbt, schwarze Flecken auf dem Rücken. Die Tiere sind keine gefährdete Art.
  • Größe: Weibchen 6 bis 12 cm, Männchen 6 bis 10 cm die etwas kleiner sind.
  • Der Teichfrosch ist keine eigene Art, er ist ein Hybrid aus Kreuzung Seefrosch und dem Kleinen Wasserfrosch. Er besitzt zwei äußere hell gräuliche Schallblasen, die sich in den seitlichen Mundwinkeln befinden.
  • Die Frösche sitzen oft an Ufern oder auf Seerosenblättern und genießen die Sonne.
  • Die Wasserfrösche haben viele Feinde: Die Ringelnatter, Seidenreiher, Kreuzotter, Rabenvögel, Iltis, Raubfische, Wanderratte und der Dachs.
Der Teichfrosch ist wegen seiner Anpassungsfähigkeit weniger bedroht als andere Amphienarten.

Die Teichfrösche sind wegen ihrer Anpassungsfähigkeit weniger bedroht als andere Amphienarten.

Verbreitung/Lebensraum

  • Teichfrösche kommen in Ost- und Mitteleuropa vor. Die Frösche lieben stehende Gewässer mit reicher Vegetation in Mooren, Gräben, Weihern und Sümpfen.
  • Stimme Teichfrosch ist ein „öch-chchch“.

Nahrung

  • Teichfrösche ernähren sich von Spinnen, Würmern, Schnecken, kleine Amphibien, Kaulquappen und andere Wirbellosen.
Eine Ringelnatter verspeist einen Teichfrosch.

Eine Ringelnatter verspeist einen Frosch.

Fortpflanzung

  • Der Teichfrosch ist eine Art, der zu den Spätlaichern gehört.
  • Während der Paarungszeit veranstalten die Männchen mitten im Wasser ein Rufkonzert, um Weibchen anzulocken.
  • Oft sind Weibchen durch das laute Quaken der Männchen beeindruckt und sind zur Paarung bereit.
  • Die Weibchen legen von Mai bis Juni Laichballen mit bis zu 1000 Eiern ab. Die Eier haben eine Größe im Durchmessser von 1,5 mm, die kleiner sind als von den Frühlaichern der Gras-,  Moor- und  Springfrösche.
  • Teichfrösche überwintern unter Wasser im Schlamm und auch an Land.

1. Foto: cc – Dominique Lenoir
2. Foto: Von Guc92
3 Foto: Manu Ad Ferrum