Der Seehund

Seehund in der Ruhephase am Strand von Amrum.

Seehund in der Ruhephase am Strand von Amrum.

Der Seehund (Phoca vitulina) gehört zur Familie der Hundsrobben, wie auch das Walross, See-Elefant, Seeleopard und der Seelöwe. Diese Säugetiere kommen in allen nördlichen, gemäßigten Meeren vor. Der Seehund unterscheidet sich zur

Kegelrobbe durch einen rundlichen Kopf, wird bis zu ca. 1,50 Meter lang und bis zu 100 kg schwer. Sie stehen am Ende der Nahrungskette, sind bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch und fressen sämtliche Fischarten, Krebstiere und Mollusken, Muscheln und Tintenfische.

Große Brutkolonien von Seehunden befinden sich auf den Friesischen Inseln, den Orkneys und den Hebriden. Häufig bewohnen die Tiere auch die Fjorde der subarktischen Regionen. Dort sieht man die Seehunde auf Eisschollen liegen, die sich von den Gletschern gelöst haben.

Junger Seehund

Junger Seehund

Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben nennt man aufgrund ihrer Lautäußerung Heuler. In heutiger Zeit wird versucht, die verlassenen Tiere in einer Aufzuchtstation zu retten.

Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben nennt man aufgrund ihrer Lautäußerung Heuler. In heutiger Zeit wird versucht, die verlassenen Tiere in einer Aufzuchtstation zu retten.

1. Foto: ccIsland of Amrum – Zzz – PHOTOPHOB
2. Foto: – cc – Seehund, NGID1240158744 – naturgucker.de
3. Foto Seehund: cc – Seehund (Phoca vitulina) , NGIDn2033150383
von naturgucker.de / enjoynature.net