Pottwal kämpft in der Tiefsee mit Riesenkalmaren

Pottwal

Pottwal – Foto von James Eades

Der Pottwal (Physeter catodon) ist weltweit das größte Raubtier und lebt in Gruppen bis zu 50 Tieren. Die Männchen der Pottwale sind größer als Weibchen und seit 1981 besteht absolutes Jagdverbot für die Wale. Pottwale könnenin den Meeren sehr tief tauchen (2000 bis 3000 Meter) und über zwei Stunden unter Wasser bleiben, wenn sie nach Nahrung tauchen (Tintenfische und Kalmare). Die Pottwale sind leicht an ihren fast quadratischen Köpfen zu erkennen, der bis zu einem Drittel der Gesamtlänge ausmacht. Pottwale kämpfen mit Riesenkalmare in den Ozeantiefen, die für Menschen unerreichbar sind. Narben und Kratzer auf den Körper der Wale beweisen das. Die Kopffüßer dienen den Walen als Nahrung.

Steckbrief Pottwal

Systematik

  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Ordnung: Wale (Cetacea)
  • Unterordnung: Zahnwale (Odontoceti)
  • Familie: Pottwale (Physeteridae)
  • Gattung: Physeter
  • Art: Pottwal
  • Wissenschaftlicher Name der Art: Physeter macrocephalus
  • Größe: Die Wale erreichen eine Länge bis zu 18 Metern. Ein Gewicht bis 55 Tonnen.
  • Das Gehirn von Pottwalen wiegt bis zu 9,5 kg.
  • Pottwale erreichen eine Schwimmgeschwindigkeit von 30 km/h.
  • Die Tiere können ein Alter von etwa 70 Jahren erreichen.
  • Pottwale haben von allen anderen Walen den größten Schlund, mit dem sogar ein Mensch im Ganzen verschluckt werden kann.
  • Die Tiere erzeugen vielseitige Geräusche unter Wasser. Die Töne dienen ihnen wie ein Echolot, um sich in den Meeren zurecht zu finden.
  • Feinde: Die Pottwale werden gelegentlich von Schwertwalen (Orcas) angegriffen.

Nahrung Pottwal

Die Wale können tief tauchen, um Kalmare und Kraken zu jagen. Sie erlegen auch andere Haiarten. Täglich benötigen die Tiere drei Prozent an Nahrung ihres Körpergewichts.

Pottwale sind mächtige Lebewesen

Der Pottwal ist kleiner als der Blauwal und ist gleichwohl ein Ehrfurcht gebietendes Wesen. Er erreicht der eine Länge von 18,5 Meter und ein Gewicht von etwa 52 Tonnen. Die Pottwale tauchen weit in den Tiefen der Meere ab, um den Riesenkraken nachzustellen. Die Kraken mit ihren raubvogelartigen Schnäbeln und Saugnäpfen verursachen bei den Pottwalen viele Wunden. Auf ihrer Haut sind Vernarbungen sichtbar. Das zeugt von Titankämpfen der Tiere in den Tiefen der Meere.

Weitere Walarten: Steckbrief Narwal