Der Laubfrosch

Der Laubfrosch hat eine glatte Hautoberfläche, die beim Sonnenbaden auffällig glänzt.

Der Laubfrosch hat eine glatte Hautoberfläche, die beim Sonnenbaden auffällig glänzt.

Der mitteleuropäische Laubfrosch (Hyla arborea) verbringt den Tag zwischen den Schilfrohren und im Ufergebüsch. Der Frosch mit seiner natürlichen grünen Farbe, kann sich an trüben, wolkenverhangenen Tagen auch ein ….

graublaues, blaues oder ein schiefergraues Gewand anlegen. Bei Einbruch der Dunkelheit steigt der Laubfrosch zum Ufer hinab. Er bläht seine blasenförmige Schallblase auf, die am Unterkiefer angewachsen ist und lässt sein lautes, immer schneller werdendes Quaken ertönen.

Der europäische Laubfrosch kann seine Farbe ändern und zwar von einem dunklen Schokoladenbraun über ein leuchtendes Grün bis zu einem hellen Grau. Einzelne von ihnen bringen es fertig, gelblich oder himmelblau auszusehen. Das Grün zeigt an, dass der Laubfrosch sich wohl fühlt. Von März bis Juni hört man weithin die Stimme des Männchens, die durch eine Schallblase an der Kehle verstärkt ist.

Laubfrosch Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Lurche (Amphibia)
  • Ordnung: Froschlurche (Anura)
  • Familie: Laubfrösche i.w.S. (Hylidae)
  • Unterfamilie: Hylinae
  • Gattung: Laubfrösche (Hyla)
  • Art: Europäischer Laubfrosch
  • Wissenschaftlicher Name: Hyla arborea
  • Größe Laubfrösche: Von 3 bis 5 cm, Gewicht 3 bis 10 Gramm.
  • Die Hautfarbe der Amphibien ist hellgrün. Es gibt seltener auch braune, gelbliche und graue Frösche.
  • Die Frösche haben Haftscheiben an den Enden der Finger und Zehen.
  • Lebensraum: Zur Fortpflanzung benötigen Laubfrösche vegetationsfreie saubere Kleingewässer.
  • Der Laubfrosch ist vom Aussterben bedroht. Er kann ein Alter von 2 bis 5 Jahren erreichen.
  • Vorkommen: In ganz Mitteleuropa bis nach Russland. Eine größere Verbreitung kommt im Osten Deutschlands, an der Mittleren Elbe und in Westfalen vor.
  • Nahrung: Die Frösche ernähren sich von Käfern, Mücken, Kaulquappen und Fliegen.
    Feinde: Storch, Seidenreiher, Silberreiher, Graureiher,  Greifvögel, Kreuzotter und der Raubfisch Hecht und Wels.

Fortpflanzung

  • Die Laubfrösche laichen von April bis Mai.
  • Die Weibchen legen kleine Laichballen ab, die aus 50 bis 100 Eiern bestehen.
  • Im flachen Wasser wird der Laich an Pflanzenhalmen unter Wasser festgeklebt.
  • Die Farbe der Eier sind gelblich bis hellbraun, die Unterseite ist creme weiß gefärbt.

Zwei Laubfrösche im gleichen Absprung zum nächsten Schilfhalm.

Zwei Laubfrösche im gleichen Absprung zum nächsten Schilfhalm.

Schädliche Käferarten: Steckbrief Kartoffelkäfer
Hasenarten: Steckbrief Feldhase
Wildhühnerrassen: Schneehühner

Foto: ccN99-649853 – von sheilapic76
2. Foto: Springende Laubfrösche: cc – Raganella in Salto – von Fausto Giordano