Der Kleiber (Sitta europaea)

Der kleiber ist ein Höhlenbrüter

Der Vogel läuft geschickt an Bäumen hoch und runter. Er sammelt sich Nüsse aus Futterhäuschen  und versteckt sie in Baumritzen.

Der Kleiber sucht sich zur Brutzeit gerne u.a. ausgediente Spechthöhlen aus, verklebt die großen Löcher mit Lehm zu, so dass er sich noch mit seinem Körper hindurch zwängen kann. So schützt der Vogel sich vor dem Zugriff von …

Mardern oder Rabenvögel. Bei der Nahrungssuche kann man den Kleiber am Ruf erkennen, ein scharfes und spitzes „zit“ und bei Erregung ein lautes „twett“ .

Kleiber Steckbrief

Kleiber Altvogel füttert Jungvogel.

Der Altvogel füttert einen Jungvogel.

Systematik

  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Kleiber (Sittidae)
  • Gattung: Sitta
  • Art: Kleiber
  • Wissenschaftlicher Name: Sitta europaea
  • Größe der Vögel 14 cm, das Gewicht 23 g.
  • Der Singvogel hat eine Flügelspannweite von 18 cm.
  • Der Kleiber wird auch Spechtmeise genannt. Er fällt durch seiner blaugrauen Oberseite auf, hat eine rostfarbene Unterseite. Der Schwanz ist relativ kurz. Der Vogel hat einen langen spechtartigen Schnabel und dunkle Augenstreifen.
  • Ruf und Stimme des Vogels ist ein “tuit”, twiet”, “tüi tüi tüi”.
  • Die Singvögel leben gerne in Mischwälder, Parks, Alleen und wo ältere Bäume stehen.
  • Ein auffälliges Verhalten des Vogels ein auf- und abklettern an Baumstämmen, Ästen und immer mit dem Kopf voran.
  • Der Kleiber erreicht ein Alter von etwa 3 Jahren.

Verbreitung

  • Die Vögel kommen in ganz Europa vor. Mit Ausnahme von Südspanien, Island und Nordskaninavien.

Nahrung

  • Der Vogel ernährt sich von Insekten und deren Larven, Spinnen und Sämereien.
  • Mit seinem kräftigen Schnabel holt der Kleiber Kerbtiere hinter der Baumrinde aus Spalten hervor.
  • In der Winterzeit ist der Kleiber ein ständiger Gast in Deutschland an Futterhäuschen zu beobachten.

Fortpflanzung

  • Die Jahresvögel sind Höhlenbrüter. Sie brüten auch in Nistkästen und in alten Spechthöhlen. Sie kleben das große Loch mit Lehm, feuchter Erde zu, so dass sie mit ihrem Körper noch hindurchschlüpfen können.
  • Als Nistmaterial werden dünne Rindenstückchen und Blätter in die Höhle getragen.
  • Die Brutzeit beginnt von April bis Juni.
  • Das Kleiberweibchen legt 6 bis 8 Eier ins Nest.
  • Die Brutdauer beträgt 13 bis 15 Tage.
  • Die Kleiberjungen benötigen eine Nestlingszeit von 22 bis 25 Tage.

Feinde

Das ist die Rabenkrähe, der Sperber, die Elster, die Falken, der Eichelhäher, der Marder und der Iltis.

Vögel im Winter: Die Amsel Steckbrief
Hinweis: Steckbrief der Gepard

  1. Foto: ccKleibe – Zuggup
    2. Foto: cc – New generation of Sitta europaea
    von Alessandro Laporta