Der Kiebitz (Vanellus vanellus)

Zwei Kiebitze in der Ruhephase.

Zwei Kiebitze mit ihrem grün schillernden Gefieder.

Der Kiebitz ist etwa so groß wie eine Taube und leicht an seinem Federschopf, dem schwarz-weißen, oberseits metallisch grün schillerndem Gefieder gut zu erkennen. Weiterhin an den breiten und abgerundeten Flügeln im gaukelnden Balzflug. Der Vogel …

brütet auf Weidelandschaften (baumfreie Grünlandgebiete) und Marschwiesen in den Küstenbereichen. Die Anzahl der Kiebitzbestände gegen mittlerweile stark zurück und die Vögel sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

Der Kiebitz Steckbrief
– Größe Kiebitz ca. zwischen 28 bis 31 cm, Flügelspannweite ca. zwischen 70 und 80 cm
– beim Kiebitz-Männchen sind Stirn, Oberkopf und Unterseite bis zur Brust tiefschwarz, Kopf- und Halsseiten sind mehr oder weniger weiß, die Oberseite schwarz mit grünem Metallschimmer, die Unterseite weiß, der gleichfalls weiße Schwanz hat eine breite Endbinde, die Unterschwanzdecken sind rostgelblich
– beim ähnlichen Kiebitz-Weibchen ist der Federschopf kürzer, Hinterkopf und Kehle sind mit weißen Federn vermischt
Stimme/Ruf Kiebitz ist das bekannte “kieh-wit”, kann im Ruf an Lautstärke und Tempo stark variieren
– der Kiebitz kann ein Alter von ca. 18 Jahren erreichen
Verbreitung Kiebitz
– über große Teile von Europa und Mittelasien, in Europa reicht das Brutgebiet im Norden bis Norwegen, Schweden und Finnland, Südeuropa, Süditalien sowie in Mittel- und Südgriechenland
– die Kiebitze überwintern vor allem in West- und Südwesteuropa sowie in Nordwestafrika

Der Kiebitz ist etwa ein taubengroßer Vogel.

Flugbild Kiebitz

Nahrung Kiebitz
– Insekten, Larven, Würmer, Schnecken, die Tag- und Nachtaktiven Vögel fressen gelegentlich auch Sämereien, die sie vom Boden aufpicken
Fortpflanzung Kiebitz

Niedliches Kiebitz-Küken ist gerade frisch aus dem Ei geschlüpft und erblickt das Licht der Welt.

Niedliches Kiebitz-Küken ist gerade frisch aus dem Ei geschlüpft und erblickt das Licht der Welt.

– das Nest der Bodenbrüter besteht aus einer einfachen Mulde, die wenig mit Halmen und Stängeln ausgepolstert wird
– das Weibchen legt meistens drei bis vier Eier ab (47,1 x 55,7 mm), die eine Farbe von beige bis braun gefleckt haben, die Brutzeit beginnt ca. ab Mitte März bis in den Mai hinein, Kiebitze sind Koloniebrüter
– die Brutdauer beträgt ca. 24 bis 27 Tage und beide Altvögel bebrüten die Eier
– die Küken sind Nestflüchter und werden von den Altvögeln bis zu ca. 5 Wochen lang geführt bis sie flügge werden
Feinde Kiebitz
– Fuchs, Marder, Rabenvögel, Silbermöwe, Rohrweihe, Sperber, die Küken werden auch vom Graureiher oder Kranich gefressen

Wale beobachten: Whal Watching auf der ganzen Welt
Angeltechnik: Raubfische fangen mit der Feederrute

1. Foto: ccNorthern lapwings – Missud
2. Foto: cc – Lapwings (Vanellus vanellus) single – gynti_46
3. Foto: cc – Lapwing chick 3 (Explored) – von mikethereservewarden