Der Jaguar lebt sehr zurückgezogen

Jaguar

Der Jaguar hält sich im Tropenwald mit Dickichten und felsigen Terrain auf. Die kraftvolle Katze kann nicht so gewandt klettern wie ein afrikanischer Leopard, weil das Teier vermutlich untersetzter gebaut und etwas größer ist. Im Urwald muss das

Raubtier behutsam Jagen, denn die Beutetiere sind sehr wachsam und entkommen dem Jäger oft. Seine häufigste Beute der Großkatze sind Pekaris, Nabelschweine, Tapire, Wasserschweine oder Hirsche. Leichte Beute für das Raubtier sind die bedächtigen Faultiere. Der Jaguar ist auch ein guter Schwimmer. Im Wasser sind auch Fische, Amphibien und Schildkröten nicht vor ihm sicher.

Durch ihre Verfolgung und das Schrumpfen ihres Lebensraumes werden die Jaguare zunehment bedroht. Die Einzelgänger sind die drittgrößten Raubkatzen der Welt, nach dem Tiger und Löwe. Heute ist der Jaguar nur noch in Süd- und Mittelamerika verbreitet. Ihr Lebensraum hat sich in den letzten Jahrzehnten um mehr als die Hälfte verkleinert. Aus vielen Regionen sind die Tiere bereits völlig verschwunden.

Jaguar Steckbrief

Systematik

  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae)
  • Gattung: Eigentliche Großkatzen (Panthera)
  • Art: Jaguar
  • Wissenschaftlicher Name: Panthera onca
  • Größe Jaguar Tier: Kopf-Rumpf-Länge von 1,15 bis 1,85 m und dazu eine Schwanzlänge von 0,45 bis 0,75 m.
  • Die durchschnittliche Schulterhöhe liegt bei 0,70 m, Gewicht bis zu 150 kg. Die Weibchen sind kleiner und leichter von 10 bis 20 %) als die Männchen.
  • Vorkommen: Die Großkatze kommt heute fast nur noch in Mittel- und Südamerika vor, die ein Einzelgänger ist.
  • Die Raubtiere halten sich gerne in der Nähe von Wasser auf.
  • Die Fellgrundfarbe ist ein kräftiges Goldgelb und kann ins rötliche übergehen
  • Am Bauch, die Innenseite der Beine, die Brust und am Maul ist das Fell weiß.
  • Der Körper ist mit schwarzen oder auch dunkelbraunen Ringflecken überdeckt.
  • In der Wildnis können Jaguare ein Alter von 10 bis 12 Jahren erreichen.

Nahrung

  • Die Raubtiere reißen größere Säugetiere wie Hirsche, Pekaris, Tapire, Capybaras, Pakas, Gürteltiere und Agutis, Affen, Vögel, Fische und keinere Alligatoren.
  • In der Nähe von Farmen reißt der Jaguar auch Rinder und Schweine.
  • Die Großkatze ist ein Ansitzjäger, die sich an die Beute langsam anpirscht oder sie auflauert.

Fortpflanzung Jaguar

  • Jaguare erreichen die Geschlechtsreife mit 3 Jahren.
  • Die Paarungszeit der Raubtiere  ist ganzjährig.
  • Tragzeiten der Weibchen betragen 93 bis 110 Tage.
  • Eine Wurfgröße beträgt 1 bis 4 Jungtiere.
  • Von etwa ein bis zwei Jahren verlassen die Jungtiere die Mutter und suchen sich neue Reviere.

Foto: Bibake Uppal