Graureiher brütet gesellig in Kolonien

Der Graureiher (Ardea cinerea) ist in Europa ein weit verbreiteter Vogel und ist nach dem Storch unser zweitgrößte Vogel. Die Reiher sind bei den Besitzern von Teichanlagen nicht gern gesehene Gäste, denn sie

fangen die Fische daraus. Die etwa ein Meter großen Vögel werden auch Fischreiher genannt. Sie brüten in Kolonien mit einer Jahresbrut in der Zeit von März bis Juni. Die Stelzvögel  sind weit  in Asien sowie in Ost- und Südafrika verbreitet. Sie sind bedächtige Lauerjäger, die sich an den Fisch heranschieben, um dann blitzschnell mit dem dolchartigen Schnabel zuzustoßen. Der Fisch wird mit dem Kopf voran verschlungen. An Land ernährt sich der Reiher vorwiegend von Mäusen.

Steckbrief Graureiher

Sytematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
  • Familie: Reiher (Ardeidae)
  • Unterfamilie: Tagreiher (Ardeinae)
  • Gattung: Ardea
  • Art: Graureiher
  • Wissenschaftlicher Name: Ardea cinerea
  • Die Vögel erreichen eine Körperlänge von 0,90 bis 1,00 Meter. Eine Flügelspannweite von 1,75 bis 1,95 Meter. Das Gewicht beträgt 1000 bis 3000 Gramm.
  • Die Watvögel haben auf der Stirn und Oberkopf ein weißes Gefieder. Der Hals ist grauweiß und der Rücken aschgrau mit weißen Bändern. Graureiher haben schwarze Augenstreifen und drei lange schwarze Schopffedern, die sich zu einem Federbusch bilden, Die Schwingen sind schwarz.
  • Die Flügelschläge der Reiher sind bedächtig. Sie fliegen mit bis auf die Schultern mit zurück gezogenem Kopf. Der Hals ist im Flug s-förmig gekrümmt.

Foto: Von Zoltan Tasi

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