Der Gepard (Acinonyx jubatus)

Der Gepard das weltweite schnellste Landtier

Der Gepard hat potenzielle Beute im Visier.

Das schnellste Landtier der Welt ist der Gepard. Bei der Jagd erreicht das Tier eine Spitzengewindigkeit von über 100 km/h. Der Gepard, ein Mietglied der Katzen, ist die am meisten gefährdete Art in Afrika. Das Abschießen von Beutetiere bei der Jagd …

wird den Raubtieren kontinuierlich der Lebensraum durch die Menschen weggenommen. Die Babys der Geparden werden durch andere Räuber, wie Hyänen, Löwen oder Leoparden getötet.

Geparden-Weibchen können gleichzeitig Nachwuchs von mehreren Vätern gebären

Vier junge Geparden, die vielleicht von mehreren Vätern gezeugt wurden.

Vier junge Geparden (Okavango Delta), die vielleicht von mehreren Vätern gezeugt wurden.

Ein weibliches Tier kann bis zu fünf Jungtiere zur Welt bringen. Die können alle einen verschiedenen Vater haben. Rund eine Woche im Jahr sind Geparden-Weibchen fruchtbar. Ihr Eisprung muss dabei erst durch Sex ausgelöst werden, dass man in der Fachsprache induzierte Ovulation nennt (wie auch bei Hauskatzen). Deswegen paaren sich die Großkatzen in der kurzen Fruchtbarkeitszeit möglichst oft, mit  möglichst vielen Partnern. Das erhöht die Chancen, möglichst viel Nachwuchs zur Arterhaltung zu bekommen.

Gepard Steckbrief

zwei Geparden spähen Beute aus.

Zwei Geparden spähen Beute aus.

Systematik

  • Ordnung:  Raubtiere (Carnivora)
  • Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
  • Gattung: Acinonyx
  • Art: Gepard
  • Wissenschaftlicher Name der Art: Acinonyx jubatus
  • Die Raubtiere haben eine Körperlänge von 100 bis 150 cm.
  • Die Körperhöhe beträgt bis zur Schulter 60 bis 80 cm. Eine Schwanzlänge von 70 bis 95 cm.
  • Das Gewicht Weibchen 30 bis 40 kg. Die Männchen 45 bis 55 kg.
  • Tragzeit der Weibchen beträgt ca. 95 Tage.
  • Es werden 1 bis 3 Jungetiere in einem Wurf geboren.
  • Ein Gepard hat eine Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren.
  • Der Gepard ist vom Aussterben stark bedroht.

Vorkommen

  • In ganz Afrika (nicht in den zentralafrikanischen Waldgebieten) und südlich der Sahara.
  • Geparden haben ihren Lebensraum in Savannen, Steppenlandschaften und  Halbwüsten.

Nahrung Gepard

Gepard hat ein großes Beutetier erlegt.

Gepard hat ein großes Beutetier erlegt. Das Raubtier muss am Riss schnell fressen, denn bald werden andere Räuber kommen.

Geparden reißen kleinere Huftiere. Das sind Thomson-Gazellen, Grant-Gazellen und Impalas, die bevorzugt ausgesucht werden. Weitere Beutetiere ist das Zebra und Gnu. Kleinsäuger wie Hasen, Kaninchen und Vögel

Hinweis: Der Rauhfußbussard Steckbrief
Vogelart: Der Kleiber Steckbrief

1. Foto: ccCNV00070 – cristoffercrusell
2. Foto: cc – Cheetah cubs – von Markus Bollmann
2. Foto: cc – Male Cheetah Acinonyx jubatus and its prey – berniedup
3. Foto: cc – Endangered cheetah (Acinonyx jubatus) – von USFWS Endangered Species