Der Afrikanische Wildhund (Lycaon pictus)

Ein Wildhund mit seinem starken Gebiss

Ein Wildhund mit seinem starken Gebiss.

Wildhunde sind Rudeltiere und die Afrikanischen sind die Größten ihrer Art in der afrikanischen Savanne. Die lauffreudigen Tiere in der Grassteppe beschleichen ihre Beute nicht, sondern sie hetzen es bis zur Erschöpfung. Die Wildhunde sind in der …

gesamten afrikanischen Savannenlandschaft anzutreffen, aber sie treten nicht häufig auf. Die Art wird laut IUCN als stark gefährdet eingestuft.

Afrikanische Wildhunde leben in Rudeln ohne Machtkämpfe zusammen und werden von einer Leithündin geführt. Kranke und Alte Tiere werden mit Futter versorgt und dürfen sogar zuerst fressen. Unter den den afrikanischen Wildhunden besteht eine feste Rankordnung, die aber schwer einzuschätzen ist. Die Wildhunde jagen in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden. Beim Jagen können sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h durchhalten. Sie sind ausdauernde Hetzjäger und reißen ihre Beute bis diese erschöpft sind. Am Tage ruhen sich die Tiere  unter schattigen Plätzen aus.

Afrikanischer Wildhund Steckbrief

Wildhunde reißen ein Gnu.

Wildhunde reißen ein Gnu

– Wissenschaftlicher Name: Lycaon pictus
– die schwarze Grundfarbe des Fells ist am ganzen Körper mit braunen, rötlichen, gelben und weißen Flecken durchsetzt, in der farblichen Fellmusterung gleicht kein Wildhund einem anderen Tier
– das Fell der Wildhunde ist kurz und spärlich und hat keine Unterwolle
– die Wildhunde haben eine durchschnittliche Kopfrumpflänge von ca. 90 cm, dazu eine Schwanzlänge von ca. 35 cm
– die Schulterhöhe beträgt ca. 70 cm,
– das Körpergewicht ca. 25 kg
– Wildhund können nicht wie Katzen ihre Beutetiere mit den Pfoten erfassen
–  die Ohren sind groß und rund
– Wildhunde können auf weiter Entfernung die Laute von den Rudelmitgliedern gut hören
Vorkommen Afrikanischer Wildhund: Die Wildhunde bevorzugen die Afrikanische Savanne und sind tagaktiv, sie meiden bewaldete und trockene Gebiete, die Wildhunde leben in allen Grassteppen Afrikas südlich der Sahara
Fortpflanzung Afrikanischer Wildhund
– die Tragzeit der Weibchen beträgt ca. 70 Tage
– es werden ca. sechs bis acht Welpen geboren (manchmal auch mehr), die nur von der Mutter gesäugt werden
– bei der Jungenaufzucht hilft das ganze Rudel mit
– verwundete und kranke Rudeltiere werden vom ganzen Verband versorgt

Hier hat ein Rudel Wildhundee einen toten Giraffen-Kadaver aufgespürt

Hier hat ein Rudel Wildhunde einen toten Giraffen-Kadaver aufgespürt.

Nahrung Afrikanischer Wildhund
– Wildhunde jagen am Tage und haben kein festes Territorium, deshalb markieren sie auch nicht wie Hunde die Reviere
– Afrikanische Wildhunde sind ausdauernde Hetzjäger und Jagen bis zu zwei Mal am Tag, die Beutetiere werden nicht nach Geruch, sonders auf Sicht aufgespürt, ein Alpha-Männchen führt das jagende Rudel an
– die Wildhunde jagen mit Vorliebe Gazellen, Impalas und andere Antilopen, Warzenschweine, Hasen, Vögel, Nagetiere und andere Kleintiere, Zebras werden wegen der Hufschläge gemieden
– die Wildhunde sind sehr soziale Tiere, bei der Beuteverteilung bekommt zuerst der Nachwuchs, alte und kranke Tiere das Futter, bei den Wölfen, Löwen und Kojoten ist das nicht der Fall, da fressen zuerst die Ranghöchsten der Gruppe

Hinweis afrikanische Tiere: Die Giraffe Steckbrief
Hinweis Affen: Der Gorilla Steckbrief
Hinweis Wale: Walarten

1. Foto: ccWild dog yawning – Tambako the
2. Foto: cc – Hard hard side of nature… – von Anna
3. Foto: cc – At the giraffe – dalangalma