Delfine dürfen kein Meerwasser trinken

Delfin

Delfine – Foto von Anson Antony

Für Delfine ist das Trinken von Salzwasser tödlich. Wie alle Säugetiere müssen sie frisches Süßwasser zu sich nehmen. Der hohe Salzgehalt des Meerwassers würde die Nieren der Delfine irreparabel schädigen. Rund 30 Liter salzfreies ….

Wasser am Tag benötigen die Tiere zum Überleben. Für den täglichen Bedarf jagt ein Delfin für sich rund 40 Kilogramm Fisch. Die Beutefische filtern in ihren Organen das Salz aus dem Meerwasser. Somit decken Delfine ihren Bedarf mit genügend Frischwasser zum Überleben. Auch für die großen Meeressäuger „Wale“ gilt das gleiche Prinzip.

Delfine Steckbrief

Sytematik

  • Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Ordnung: Wale (Cetacea)
  • Unterordnung: Zahnwale (Odontoceti)
  • Überfamilie: Delfinartige (Delphinoidea)
  • Familie: Delfine
  • Wissenschaftlicher Name: Delphinidae
  • Größe Delfin: Die Raubtiere sind meist eineinhalb bis vier Meter lang. Sie haben stromlinienförmige Körper, die perfekte Schwimmer sind. Der Schwertwal als größter Delfin erreicht eine Länge bis acht Meter.
  • Die Körperfarbe der Tiere setzt sich meist von Schwarz bis Weiß zusammen. Die Unterseite ist oft heller.
  • Delfine haben ein großes Gehirn, die eine komplexe Hirnrinde besitzt. Sie zählen zu den intelligentesten Tieren, die ein Ich-Bewusstsein besitzen. Sie leben in hoch komplexen sozialen Verbänden. Unter Wasser verständigen sie sich über schrille Pfeiftöne.
  • Ein Delfin kann fünf Tage ohne Schlaf wach bleiben. Die beiden Gehirnhälften des Delfins schlafen abwechselnd. Dann sind die Tiere fast durchgehend im Halbschlaf.

Nahrung Delfin

  • Die Raubtiere jagen Fische, Kalmare, die meist in einem Stück verschlungen werden. Die Beute finden sie durch Echoortung.

Fortpflanzung Delfin

  • Je nach Art erreicht ein Delfin die Geschlechtsreife von 5 bis 12 Jahren.
  • Es gibt keine Eingrenzung der Paarungszeit. Meist bringen die Weibchen ihren Nachwuchs in den Sommermonaten zur Welt. Es wird meist ein Jungtier geboren.
  • Die Tragzeit der Weibchen beträgt 11 bis 13 Monate.
  • Vor der Niederkunft sucht das Weibchen sichere Gewässer auf (Buchten, Lagunen, Flussmündungen). Andere Weibchen bleiben in ihrer Nähe.
  • Die Geburt beginnt dem Austreten der Schwanzflosse des Jungtieres. Die Geburt kann über 20 Minuten andauern.
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