Das Zebra

Zebras auf der Wanderung zu neuen Weideflächen

Zebras auf der Wanderung zu neuen Weideflächen

Die Zebras sind gesellige Tiere und schließen sich gerne den Antilopenherden an. Man unterscheidet drei Arten, das Grevyzebra (Equus grevyi), das Steppenzebra (Equus quagga) und das Bergzebra (Equus zebra). Die erste Art ist …

selten geworden und bewohnt noch vereinzelte Gebiete in Ostafrika. Das Bergzebra lebt noch mit wenigen Restbeständen an wenigen Stellen in Südafrika. Die Zebras in den Savannen Süd- und Ostafrikas sind nahe mit dem Pferd verwandt. Sie leben wie Wildpferde in herumziehenden Herden.

Zebraherden mischen sich oft mit anderen grasenden Tieren z.B. mit dem Weißschwanzgnu oder Strauß zum gegenseitigen Schutz zusammen. Die gute Sehkraft des Straußes und seine Augenhöhe ergänzen den hervorragenden Geruchssinn der Zebras, um frühzeitig vor Raubtieren zu warnen. Eine Zebrafamilie besteht aus einem Hengst, fünf oder sechs Stuten und deren Fohlen. Solche Familiengruppen schließen sich zu größeren Herden zusammen.

Alles über Zebras

  • Das Steppenzebra ist noch weit verbreitet. Es kommt vom Sudan bis Südafrika vor und hat noch mehrere Unterarten ausgebildet. Das Grant-, das Chapmanzebra und Burchellzebra. Die Zebras treten in Gruppen von 5 bis 15 Tiere auf. Jahreszeitlich bedingt finden sich die Tiere zu großen Herden zusammen. In der Serengeti sind Zebras oft mit den Gnus zu sehen. Sie weiden auch mit Giraffen, Elenantilopen, Kuhantilopen und anderen Arten zusammen. Dier größten Feinde von Zebras sind die Löwen, die meist in der Nacht Jagd auf sie machen.

Schutz vor Parasiten

Eine Theorie besagt, dass die Fellstreifen von Zebras zur Tarnung vor Tsetsefliegen und Bremsen dienen. Die Insekten übertragen die gefährliche Schlafkrankheit, die mit ihren Facettenaugen, die gestreiften Tiere nicht wahrnehmen können. Mit einem Experiment wurde herausgefunden, dass gestreifte Flächen von Bremsen gemieden werden.

Das Muster der Zebras bewirkt auch, dass Angreifer durch die vertikalen und horizontalen Streifen verwirrt werden. Der Effekt ist am größten, wenn ein Löwe eine Herde angreift und mehrere Tiere gleichzeitig fliehen: Dabei kommt es zu einem Gewirr von horizontal und vertikal gestreiften Gestalten. Das bringt den Löwen dazu, einen Moment innezuhalten, um festzustellen, welche dieser Gestalten sein Zebra ist. Dieser kurze Moment kann über Leben und Tod entscheiden.

 

Zebrastute mit Nachwuchs

Zebrastute mit Nachwuchs.

Steckbrief Zebra

  • Bezeichnung: Gattung der Pferde (Equus)
  • Zebras haben unverwechselbare individuelle Streifenmuster auf ihrem Körper.
  • Die Zebras erreichen eine Kopfrumpflänge von 210 bis 300 cm. Die Schwanzlänge beträgt 40 bis 60 cm. Die Schulterhöhe 110 bis 160 cm. Ein Gewicht von 180 bis 450 kg.
  • Das Zebra kann eine Geschwindigkeit maximal bis zu 60 km/h erreichen.
  • Als Nahrung der Tiere dienen Gräser und Kräuter.
  • Die Tragzeit eines Weibchens beträgt ca. 375 Tage.
  • Ein Zebra kann ein Alter bis zu 28 Jahre erreichen.

Vorkommen

  • das Steppenzebra ist am weitesten verbreitet. Es kommt vom südlichen Sudan, Äthiopien bis Südafrika vor. Es lebt in Grasländern und offenen Wäldern. In Nordafrika sind die Tiere  ausgerottet worden.

Afrikanische Tiere: Schwarzer PantherDer Gepard
Wasservogel: Die Stockente

1. Foto: ccZebras Crossing – Rainbirder
2. Foto: ccZebras – exfordy