Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Rotkehlchen im Winter am Futterhäuschen

Ein Rotkehlchen im Winter am Futterhäuschen. Der zarte Vogel mit seinem schmalen Schnabel kann nur feine Sämereien und Fettfutter picken. Im Sommer sind aber Insekten seine Lieblingsspeise.

Das Rotkehlchen in unseren Gärten gehört zu unseren bekanntesten Kleinvögeln. Mit der lichtbraunen Oberseite und dem hellrostroten Kehllatz ist der Singvogel unverkennbar. Das Rotkehlchen tritt meist rundlich auf, etwas …

aufgeplustert und hat große schwarze Augen. Beide Geschlechter sehen gleich aus.

Das Rotkehlchen Steckbrief
– Größe 14 cm
– Stimme Warnruf ein “tick tick tick”
Vorkommen Rotkehlchen
– in Parks, Gärten und Wäldern mit dichtem Unterholz
– der Vogel sucht seine Nahrung hüpfend auf dem Boden und ist nicht scheu

Junges Rotkehlchen im Jugendkleid

Junges Rotkehlchen im Jugendkleid wartet noch auf Futter vom Altvogel.

Fortpflanzung Rotkehlchen
– das Nest wird mit weichem Pflanzenmaterial vom Weibchen am Boden gebaut
– Brutzeit ist von April bis Juli
– 4 bis 6 Eier
– Brutdauer ca. 13 Tage
Nestlingszeit beträgt 12 bis 15 Tage
Nahrung Rotkehlchen
– Insekten, Spinnen, und Würmer
– im Winter ist das Rotkehlchen Dauergast am Futterhäuschen und frisst Haferflocken, zerquetschte Nüsse und kleine Sämereien
Vorkommen Rotkehlchen
Europa, Westasien, Nordwestafrika

1. Foto Rotkehlchen: ccGlückstreffer – Felix
2. Foto: ccDSC_5396 – Joachim S. Müller