Das Rebhuhn

Das Rebhuhn brütet am Boden.

Das Rebhuhn brütet am Boden.

Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist ein rundlicher Vogel mit kurzen, gerundeten Flügeln und kurzem, rotbraunen Schwanz. Das Huhn fliegt niedrig und schnell, zwischen schwirrenden Flügelschlägen und das Gleiten auf tief ….

gebogenem Schwingen in abwechselnder Weise. Das Rebhuhn läuft geduckt, drückt sich bei Gefahr und rennt schnell mit hoch aufgerichtetem Kopf, ehe es auffliegt.

Rebhuhn Steckbrief

Sytematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
  • Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
  • Gattung: Rebhühner (Perdix)
  • Art: Rebhuhn
  • Wissenschaftlicher Name: Perdix perdix
  • Größe Rebhuhn: 31 cm, Gewicht 450 Gramm.
  • Die Hühnervögel fliegen niedrig und schnell mit schwirrenden Flügelschlägen. Zwischendurch gleiten sie nur mit gebogenen Schwingen so dahin.
  • Leicht sind Rebhühner mit dem Rothuhn zu verwechseln, aber von diesem durch ein hell rostfarbenes Gesicht, grauen Hals und Unterseite zu unterscheiden.
  • Männchen Rebhuhn: Ist zu erkennen mit auffallendem dunkel kastanienbraunem, hufeisenförmigen Schild auf der Hinterbrust.
  • Weibchen: Ein junges Rebhuhn hat kein Spuren eines Schildes. Die Oberseite ist gelblich gestreift die Flanken rotbraun gebändert. Das Huhn läuft geduckt, drückt sich bei Gefahr und rennt schnell mit aufgerichteten Kopf, ehe es auffliegt. Der Schwanz ist kürzer als bei einem jungen Fasan und größer als eine Wachtel.
  • Stimme/Ruf Rebhuhn ist ein durchdringendes, schnerrendes „kirreck“, in Erregung wird das rasch wiederholt.
  • Rebhühner können ein Alter von etwa 10 Jahren erreichen.
  • Feinde: Der Fuchs, der Dachs, der Marderhund, das Hermelin, das Wildschwein, der Habicht und die Greifvögel.
  • Vorkommen: Auf Feldern, Weiden, Ödland, Moore und Sanddünen. Rebhühner nisten wohlverborgen unter Hecken, Gestrüpp und in wachsenden Getreidefeldern.

 

Im Winter haben es Rebhühner schwer an Futter ranzukommen.

Im Winter haben es Rebhühner schwer an Futter ranzukommen.

Nahrung

  • Die Standvögel ernähren sich von Raupen, Sämereien, Käfern, Beeren, Insekten, Würmer, Schnecken und pflanzliche Nahrung.

Fortpflanzung

  • Der Brutplatz der Rebhühner ist am Boden, eine Jahresbrut.
  • Die Brutzeit ist von April bis Juni.
  • Das Weibchen legt in eine Bodenmulde 8 bis 15 Eier ab.
  • Die Brutdauer beträgt 23 bis 25 Tage.
  • Die geschlüpften Küken sind Nestflüchter.
  • Mit 13 bis 15 Tage können die Jungvögel fliegen und erreichen mit 5 Wochen ihre Selbstständigkeit.

Adlerarten: Steckbrief Schlangenadler
Rassehunde: Steckbrief Dobermann

  1. Foto: ccGrey Partridge (Perdix perdix), Renesse, Netherlands – von Frank Vassen
    2. Foto: cc – Vite à la maison… – von Rose-Ange, Jean,