Meere in Gefahr durch Verschmutzung und Ausbeutung

Weltweit leiden die Meere durch achtlos weggeworfenen Müll.

Weltweit leiden die Meere durch achtlos weggeworfenen Müll.

Das Meer ist die Quelle allen Lebens. Von Ozeanen bedeckt sind 71 Prozent unserer Erdoberflächen. Berechnet man ihre Tiefe von durchschnittlich 3900 Metern mit ein, sind es 90 Prozent des gesamten Lebensraumes auf unserem Planeten. Jeden zweiten Atemzug, den wir tun, verdanken wir dem Meer, denn pflanzliches Plankton produziert einen Großteil des von uns benötigten Sauerstoffs.

Meeresmüll Fischernetz, aus dem Netz wird eine verfangene Robbe von Tauchern befreit

Meeresmüll ein Fischernetz, aus dem Netz wird eine verfangene Robbe von Tauchern befreit.

Dem gegenüber zollen wir dem Meer kein Respekt. Wir plündern die Meere, um unseren Hunger nach Fisch zu stillen, verschmutzen es in unserer Gier nach Rohstoffen und benutzen es als Müllkippe. Bisher steht nicht einmal ein Prozent der Ozeane unter Schutz. Greenpeace setzt sich schon seit Jahren für die Rettung der Meere ein und wird seine Anstrengungen nun noch einmal verstärken.

Dieser Tümmler wurde von einem schwarzen Kautschukband befreit, was eine lebensgefährlche Verletzung ist.

Dieser Tümmler wurde von einem schwarzen Kautschukband befreit, was eine lebensgefährlche Verletzung ist.

Dringende Themen der Zukunft sieht Greenpeace im Kampf gegen die Verschmutzung mit Plastik (in Form von Verpackungen), aber auch  in Form von Mikroplastik aus Kosmetikprodukten. Außerdem braucht es eine Fischerei, die nicht mehr fängt, als nachwachsen kann und ein weltweites Netzwerk großflächiger Schutzgebiete, die 40 Prozent der Meere abdecken. Das Meer wird nur so überleben.

Foto1 cc - Beach strewn with plastic debris - von U.S. Fish and Wildlife Service Headquarters
Foto2 cc - Freedom from Marine Debris - von NOAA's National Ocean Service
Foto3 Tümmler cc - fish2422 - von NOAA Photo Library