Das Hermelin

Hier schaut das Hermelin im weißen Winterkleid aus seinem Unterschlupf heraus.

Hier schaut das Hermelin im weißen Winterkleid aus seinem Unterschlupf heraus. Außerhalb der Paarungszeit werden die Tiere zu Einzelgängern.

Das Hermelin auch Großes Wiesel (Mustela erminea) genannt, zählt ebenso wie sein kleiner Verwandter das Mauswiesel zur Familie der Marder (Mustelidae). Das Hermelin sucht sich gerne als Versteck die ….

unterirdischen Laufgänge von Mäusen auf. Ebenso in Steinhaufen, Holzstapel, Strohhaufen und in dichter Vegetation ist die Marderart zu Hause. Das Tier ist vor allem im Winter wegen seiner rein weißen Fellfarbe auffällig.

Das Hermelin tötet kleine Säugetiere mit einem schnellen Biss in den Hinterkopf. Das Hermelin ist mit dem Mauswiesel eng verwandt.

Das Raubtier tötet kleine Säugetiere mit einem schnellen Biss in den Hinterkopf.

Steckbrief Hermelin

Systematik

  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Marderverwandte (Musteloidea)
  • Familie: Marder (Mustelidae)
  • Unterfamilie: Mustelinae
  • Gattung: Mustela
  • Art: Hermelin
  • Wissenschaftlicher Name: Mustela erminea
  • Größe: Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 20 bis 33 cm. Die Schwanzlänge 4 bis 12 cm. Das Gewicht 50 bis 350 Gramm.
  • Das Sommerfell hat eine braune Oberseite und weiße Unterseite. Im Winter ist das Fell ganz weiß mit schwarzer Schwanzspitze (so zu unterscheiden vom Mauswiesel).
  • Vorkommen: Das Raubtier kommt in ganz Europa vor, Die bevorzugten Lebensräume sind Wiesen, Heideflächen, Hecken und Ackerlandschaften.
  • Hermeline benötigen genügende Unterschlupfmöglichkeiten mit vielseitigen Nahrungsangeboten.

Nahrung Hermelin

Die Tiere jagen kleine Säugetiere wie Schermäuse, Feldmäuse, Wühlmäuse, Ratten, Kaninchen, Junghasen, Spitzmäuse und Maulwürfe . Auch kleine Vögel, Reptilien, Fische und Insekten.

Hier hat ein junges Hermelin im Sommerkleid eine Maus erbeutet.

Hier hat ein Jungtier im Sommerkleid eine Maus erbeutet. Das Raubtier ist hauptsächlich am Tag und in der Dämmerung aktiv. Im Winter vor allem dämmerungs- oder nachtaktiv.

Fortpflanzung Hermelin

  • Die Paarungszeit von Hermelinen beginnt im Spätfrühling oder im Sommer.
  • Nach der Befruchtung des Weibchens kommt es zur Keimruhe. Die befruchtete Eizelle nistet sich erst im März des folgenden Jahres ein.
  • Somit beträgt die tatsächliche Tragzeit des Hermelin-Weibchen rund einen Monat.
  • Im April/Mai kommen durchschnittlich 6 bis 9 Jungtiere (Gewicht 2 bis 3 g) zur Welt. Die Jungtiere kommen blind zur Welt.
  • Sechs Wochen beträgt die Säugezeit der Jungtiere.
  • Die jungen Weibchen erreichen mit 2 bis 3 Monaten die Geschlechtsreife. Die Männchen  erst mit einem Jahr.
Skelett Hermelin (Mustela erminea)

Skelett Hermelin (Mustela erminea).

1. Foto: cc – Hermine en tenue d’hiver – von Thierry Dacko
2. Foto: cc – Short-tailed weasel IMG_4165a – von Tore
3. Foto: cc – Stoat (Mustela erminea) with mallard kill NWT Holme Dunes Norfolk 22/04/15
von Michael Sveikutis
4. Foto: ccermellino (Mustela erminea) – von Anna Maria
5. Foto: cc – Weasel (Mustela erminea) – von Cliff