Das Gnu

Löwin reißt ein Gnu und tötet es durch den typischen Kehlbiss

Löwin reißt ein Gnu und tötet es durch den typischen Kehlbiss.

Zur Gattung zählen zwei Arten

Das Streifengnu (Connochaetes taurinus), Vorkommen in Ost- und Südafrika.
Das Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou), Vorkommen zentrales und östliches Südafrika. Das Gnu gehört zur Gattung der afrikanischen …

Antilopen und gehören zur Gruppe der Kuhantilopen. Die Tiere unternehmen spektakuläre, saisonale Herdenwanderungen. Riesige Gnuherden ziehen in Ostafrika bei Anbruch der Trocken- und Regenzeiten in der Serengeti hin und her.

Die Herden wirbeln bei der Wanderung so große Staubwolken auf, dass man sie von Flugzeugen in normaler Flughöhe aus sehen kann. Gnus können auch mit dem Wind über 100 Kilometer Entfernung Regen riechen. Die Herden ziehen gegen den Wind dem Wasser entgegen. Wo es geregnet hat, sprießt das Gras und die Gnus kommen gerade rechtzeitig an, um die saftigen jungen Triebe abzugrasen. Die Ankunft der Gnus und zahlreicher anderer Antilopen wiederum bedeutet reiche Beute für Löwe, Gepard und Tüpfelhyäne. Während der Regenzeit gibt es genügend Futter und die Weibchen bringen dann ihre Jungen zur Welt. Gnus leben in den afrikanischen Savannen, wo sie zu den zahlenmäßig stärksten Grasfressern gehören.

Streifengnu Steckbrief

Beim Trinken müssen Gnus und Zebras auf der Hut sein, dass kein Krokodil aus dem Wasser herausschnellt.

Beim Trinken müssen Gnus und Zebras auf der Hut sein, dass kein Krokodil aus dem Wasser herausschnellt.

Systematik

  • Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
  • Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
  • Familie: Hornträger (Bovidae)
  • Tribus: Kuhantilopen (Alcelaphini)
  • Gattung: Gnus (Connochaetes)
  • Art: Streifengnu
  • Größe Streifengnu (auch Blaues Gnu genannt), die Kopfrumpflänge beträgt etwa 2 Meter,.
  • Die Schulterhöhe 1,40 Meter. Das Gewicht der Weibchen beträgt ca. 200 kg, Die Männchen von 200 bis 270 kg.
  • Die Gnus haben einen großen Kopf und ein breites Maul
  • Beide Geschlechter haben kurze und kräftige Hörner.
  • Die Fellfarbe ist bräunlich/bläulich oder dunkelgrau. Dunkle Querstreifen vom Hals bis zum Hinterteil
  • Eine lange schwarze Mähne bedeckt den Nacken bis zu den Schultern hin.
  • An der Kehle wächst ein schwarzer Bart, der Schweif ist ebenfalls schwarz.
  • Die Gnus können ein Alter bis zu 20 Jahre erreichen.
  • Das Streifengnu ist keine gefährdete Art.
Eine Herde Gnus mit Jungtieren beim Fressen in der Savanne

Eine Herde Streifengnus mit Jungtieren beim Fressen in der Savanne.

Nahrung Gnu

  • Die Gnus fressen frisches Gras auf offenen Ebenen und benötigen ausreichend Wasser.
  • Sie fressen kleine Zweige und Blätter.
  • Die Tiere weiden oft mit Elefanten und Zebra zusammen,.
  • Ohne Wasser kommt ein Gnu bis zu ca. 5 Tagen aus.

Fortpflanzung Streifengnus

  • Die Tragzeit der Gnu-Weibchen beträgt ca. 9 Monate.
  • Es wird nur ein Jungtier.
  • Die Säugezeit dauert weitere 9 Monate.
  • Die Jungtiere erreichen die Geschlechtsreife im dritten Lebensjahr.
Für dieses Gnu ist die Wanderung zu neuen Weidegründen vorbei. Das Krokodil hat das Tier fest in seinen Maul und zieht es unter Wasser, um es zu verzehren.

Für dieses Gnu ist die Wanderung zu neuen Weidegründen vorbei. Das Krokodil hat das Tier fest in seinen Maul und zieht es unter Wasser, um es zu verzehren.

Tiere in Afrika: Das Zebra SteckbriefWeißer Löwe
Hinweis: Der Wildhund Steckbrief

1. Foto: ccMommy´s shopping – Wild Dogger
2. Foto: cc – Burchell’s Zebra and a Blue wildebeest
von Vince Smith
3. Foto: cc – Gnus grazing Amboseli – blieusong
4 Foto: cc – _MG_0328.jpg – von inserttexthere