Chamäleons Meister der Tarnung

Das kleinste Chamäleon

Das kleinste Chamäleon (Brookesia micra) misst gerade mal 3 cm.

Es gibt ca. 86 Arten von Chamäleons, die über Afrika, Südeuropa und Asien verbreitet sind. Die ungewöhnliche exotische Echse hat eine lange Zunge wie kein anderes Tier. Durch ihre Zehenstellung hat sich das Chamäleon in den tropischen Wäldern ganz an das Baumleben, meist in den unteren Stockwerken angepasst. Die auffälligste Eigenschaft mancher Chamäleonsarten sind ihre Fähigkeit, die ….

Farbe zu wechseln. Vor einem Blätterhintergrund ist die Haut des Tieres grün und wird hinter einem Ast in ein Rindenmuster verwandelt. Ist das Tier erregt, verfärbt sich der Körper schwarz und grün mit weißem und gelben Flecken. So schützt es sich vor möglichen Fressfeinden. Die Farbvariationen sind abhängig von der jeweiligen Stimmung des Tieres und von seiner Reaktion auf Temperatur- und Lichtreize; die Pigmentzellen in der Haut verändern je nach Situation ihre Farbe.

Steckbrief Chamäleons

Sytematik

  • ohne Rang: Sauropsida
  • Überordnung: Schuppenechsen (Lepidosauria)
  • Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
  • ohne Rang: Toxicofera
  • ohne Rang: Leguanartige (Iguania)
  • Familie: Chamäleons
  • Wissenschaftlicher Name: Chamaeleonidae
  • Größe: Je nach Art 3 bis 80 cm.
  • Das größte Riesenchamäleon (Furcifer oustaleti) misst 60 bis 70 cm.
  • Das zweitgrößte Parsons Chamäleon (Calumma parsonii) misst 50 bis 70 cm.
  • Das kleinste Tier (Brookesia micra) misst gerade mal 3 cm.
  • Chamäleons haben Augen, die aus dem Kopf herausstehen. Die Augen können unabhängig voneinander bewegen werden und haben ein beidäugiges Blickfeld von 342°.
  • Die Tiere bewegen sich Schritt für Schritt in einem Schaukelgang fort.
  • Nahrung: Mit ihrer langen Zunge fangen sie Beute: Insekten, Spinnentiere, kleine Reptilien, kleine Vögel und andere Gliederfüßer.

Fortpflanzung Chamäleon

  • Die meisten Chamäleonarten legen Eier.
  • Nach der Begattung legt das Weibchen 5 bis 35 Eier in einer Erdmulde ab, das geschieht durchschnittlich nach etwa 4 Wochen.
  • Bei einigen Arten dauert die Embryonalentwicklung mehr als zwei Monate.
  • Nach dem Schlupf wachsen die Jungtiere sehr schnell heran.

Foto: von Frank Glaw – CC BY 2.5