Buschhuhn in Australien lässt Eier ausbrüten

Das gesellige Buschhuhn ist in Australien ein heimisches Großfußhuhn.

Das gesellige Buschhuhn ist in Australien ein heimisches Großfußhuhn.

Der Hahn des australischen Buschhuhns (Alectura lathami) baut zur Fortpflanzung einen Laubhaufen von ein bis zwei Meter Höhe und mehreren Metern Durchmesser, den er mit seinen großen Füßen mit Blättern und Pflanzenteile von allen …. Seiten zusammen scharrt. Die Hennen werden gewöhnlich verjagt; sie dürfen nur zeitweise auf den Haufen hinaufgehen und ihre Eier (ca. 15 bis 24) in gegrabenen Löchern senkrecht hineinlegen. Die benötigte Brutwärme (von 33 bis 35 °C) der Eier zum Ausbrüten wird durch Verrottung des Laubes erreicht.

Der Hahn arbeitet ständig daran, die Temperatur konstant zu halten. Dazu macht er meistens in der Mitte des Haufens eine Mulde, worin sich der Regen ansammelt. Mal scharrt er die obersten Schichten von dem Haufen weg, mal türmt er sie wieder auf und erhält so immer die richtige Bruttemperatur aufrecht. Nach dem Schlüpfen müssen die Küken in ca. 15 bis 30 Stunden sich durch den verrotteten Bruthaufen nach außen graben. Die Altvögel kümmern sich dann nicht mehr um die Küken, die in einer feindlichen Welt alleine zurecht kommen müssen.

Foto Buschhuhn: cc – Australian Brush-turkeys