Brandungsangeln auf Aal

Aal ein Leckerbissen

Aal ein Leckerbissen

Brandungsangeln Aal

Aale sind auch an der Nord- und Ostseeküste gezielt zu fangen, denn es müssen nicht immer Dorsche oder Plattfische sein. Das funktioniert am besten bei auflandigen Windstärken ab vier bis sechs. Dann werden ….

Tang, Kraut, Muscheln und Krebse im trüben Wasser an Land gespült. Die Aal-Saison für die Küsten ist von Mai bis Anfang Oktober. Weite Würfe sind nicht erforderlich, weil die  Aale mit dem Futterangebot knietief bis zehn Meter zur ersten Rinne, dicht unter Land rauben.

Tipps zum Aalangeln

Beim Aalfang muss man die Lebensgewohnheiten der Aale kennen. Der Aal ist kein standorttreuer Fisch und hat im stillen Gewässern sowie im Fluss unterschiedliche Futterstellen. Es gibt wenige Stellen, wo der Aal das ganze Jahr über zu fangen ist. In den Monaten Dezember, Januar, Februar ist das Aalangeln aussichtslos. Wenn der Wind bläst und dazu starke Regenschauern prasseln, ist zum Aalfang auch kein gutes Wetter.

Aal angeln bei Vollmond ist in den Stunden vor Mondaufgang in der Dämmerung erfolgsversprechend. Gute Köder zum Aalangeln sind ganze Köderfische, Fischstücke, Maden und Würmer. Zum Angeln auf Aal kommt eine simple Grundmontage wie beim Flussangeln zum Einsatz. In den integrierten Wirbel des Abstandshalters klickt man ein Tiroler Hölzl (100 Gramm Gewicht) ein. So ist bei einem Biss ein freier Schnurabzug auf den ersten Metern gewährleistet.

Aalangeln Monate Beißzeiten

Kann man Aale fangen im März? Am besten angelt man in flachen stehenden Gewässern mit viel Sonneneinstrahlung. Die Bisse sind zwar noch zögerlich, aber ein Aal ist immer zu fangen. Das Aalangeln in der Nacht lohnt sich in dem Monat März noch nicht, weil es sich abends empfindlich abkühlt.

Aalangeln im Monat April: Die Aale ziehen jetzt von ihren winterlichen Standplätzen zu den Laichplätzen der Weißfische. Die Flussaale verlassen die Strömung und ziehen in die Seitengewässer. Der Aal ist jetzt in seichtem Altwasser, flachen Gräben und langsam fließenden Bächen zu finden. Ende April ist es möglich in der Nacht mehrere Aale zu überlisten. Der beste Aalköder zu dieser Jahreszeit ist unschlagbar der Tauwurm.

Angeln auf Aal im Mai: Solange sich der Krautbewuchs nicht rasant ausbreitet, sind die gleichen Plätze mit Köder zu beangeln, wie im April.

Aal fangen im Monat Juni: Jetzt hat sich das Wasser erwärmt und die Flussaale können in guten Stückzahlen mit den Aalköder Tauwürmer und Fischfetzen erbeutet werden. Als Beifang auf Fischfetzen beißen auch dicke Döbel.

Aal angeln im Juli: Wenn heftige Gewitter mit Regengüssen im Juli niederschlagen und die Flüsse ansteigen, ist Aalfangen vor allen Dingen in der Nacht angesagt. Große Raubaale beißen auch in größeren Seen in der Mittagssonne mit den Aalköder von Tauwürmern oder Kleinfischen.

Aale fangen im August: Der Aale beißen in schwülen Nächten bei gleichmäßig hohen Wasserstand genau so gut wie im Monat Juli.

Aalfischen im September und Oktober: Die Aale ziehen sich im Herbst aus der harten Strömung in ruhige Altarme zurück und verfolgen bei sinkenden Wassertemperaturen den Brutfischschwärmen von denen sie sich jetzt bevorzugt ernähren. Jetzt beißt der Aal ausschließlich auf Köderfische und Fischfetzen.

Aale fischen im Monat November: Die Dämmerung setzt im November sehr früh ein, trotz kalter Temperaturen beißen Raubaale in Altwasser und Kiesgruben noch gerne auf Aalköder von kleineren Fischen. Eine größere Anzahl Aale zu fangen, ist im letzen Aalmonat November nicht mehr zu erwarten.

Foto: cc – aal – von belgianchocolate