Blauschaf (Pseudois nayaur)

Blauschaf-Muttertier mit Jungtier.

Blauschaf-Muttertier mit Jungtier.

Das Blauschaf auch Nahur genannt, ist in den entlegenen Gebirgsregionen Zentralasiens beheimatet. Das Kerngebiet seiner Verbreitung ist das tibetische Hochland, wo sich die Tiere in den Höhen bis zu ….

6000 Metern angesiedelt haben. Der Nahur ist keine echtes Schaf, sondern Merkmale des Schafes wie der Ziege in sich vereint. Blauschafe weiden in großen Herden an grasbewachsenen Hängen und wenn die erschreckt werden, suchen sie blitzschnell Verstecke hinter den nächsten Felsvorsprüngen auf.

Steckbrief Blauschaf
– Größe: Kopfrumpflänge 120 bis 170 cm, dazu noch ein 10 bis 20 cm langer Schwanz, Schulterhöhe 75 bis 90 cm, Gewicht 35 bis 80 kg, die Männchen sind schwerer als die Weibchen
– das Fell der Tiere ist grau gefärbt, oft schimmert es bläulich, der Bauch und die Rückseite der Beine sind weiß, die Brust  und die Vorderseite der Beine sind schwarz gefärbt
– die Männchen und Weibchen tragen Hörner
– Blauschafe können ein Alter in freier Wildbahn von ca. 12 bis 15 Jahre erreichen
– der größte Feind der Blauschafe ist der Schneeleopard, der den gleichen Lebensraum besiedelt
– Blauschafe werden von der „IUCN“ als eine nicht gefährdete Art eingestuft
– Verbreitung: Ab den Höhen von 2500 m in Bhutan, Burma, China, Indien, Nepal und Pakistan
– Nahrung: Blauschafe ernähren sich von vielfältigen Pflanzen, z.B. Gräser, Kräuter, Moose
Fortpflanzung Blauschaf
– in der Paarungszeit werden die Böcke sehr aggressiv und kämpfen gegeneinander, um die Herrschaft über eine Weibchenherde zu erlangen
– die Paarung liegt zwischen Oktober und Januar
– die Tragzeit der Weibchen beträgt ca. 160 Tage, meistens wird ein einzelnes Jungtier geboren (seltener Zwillinge)
– die Jungtiere werden ca. 6 Monate lang gesäugt

Foto Blauschafe: ccHimalayan blue sheep (Pseudois nayaur), Himalayan Zoological Park, Darjeeling – von flowcomm

Pflanzenarten: Steckbrief WasserpflanzenSteckbrief Englischer Ginster
Säugetiere im Wasser: Steckbrief Seekuh
Angeln: Spinnfischen auf Wels/Waller