Bienenfresser

Bienenfresser

Bienenfresser sind Zugvögel.

Die farbenprächtigen Bienenfresser sind bei Imkern nicht beliebt, weil sie sich unter anderem auch von Bienen ernähren. Die Vögel sind von Natur aus weitgehend immun gegen Bienenstiche und werden dennoch gelegentlich böse zerstochen. Vögelarten dieInsekten fressen, fangen ihre Beute im Flug. Manche, wie der Bienenfresser und der Fliegenschnäpper setzen sich auf einen Ast, ehe sie ihr Opfer verschlingen. Andere dagegen wie wie der Trauerschnäpper, der Mauersegler und die Rauchschwalbe schlucken die gefangenen Insekten im Flug. Bienenfresser sind etwa so groß wie eine Wasseramsel.

Ähnlich wie der Eisvogel graben sie lange Gänge in steilen Sandwänden und legen dort in einem Brutkessel bis zu zehn Eier ab, die von beiden Partnern bebrütet werden. Die bunten Vögel kommen auch in Deutschland vor, die vom Klimawandel profitieren. Die Vögel treten in manchen Gegenden sogar schon in kleinen Brutkolonien auf. Die Vögel ziehen im Frühjahr von Afrika nach Europa.

Die australischen Bienenfresser sind Vögel, die auch in selbst gegrabenen Höhlen in Sandbänken nisten. Viele in der Wüste bewohnende Säugetiere, Reptilien und Insekten haben sich in den Untergrund zurückgezogen, um sich vor Hitze, Wasserverlust und vor Raubtieren zu schützen, aber nur wenige Vogelarten führen dort ein unterirdisches Leben.

Bienenfresser Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Rackenvögel (Coraciiformes)
  • Familie: Bienenfresser (Meropidae)
  • Gattung: Merops
  • Art: Bienenfresser
  • Wissenschaftlicher Name: Merops apiaster
  • Größe: Etwa 27 bis 29 Zentimeter, eine Flügelspannweite von 44 bis 50 Zentimeter, das Gewicht beträgt 45 bis 60 Gramm.
  • Beide Geschlechter sind schwer zu unterscheiden, das Männchen ist etwas größer und auffälliger im Federkleid gefärbt als das Weibchen. Die Vögel sind mit dem Eisvogel, dem Wiedehopf und mit der Blauracke verwandt.
  • Nahrung: Die Vögel fressen Wespen, Bienen, Hummeln, Libellen,Schmetterlinge und Käfer, die alle im Flug erbeutet werden.

Fortpflanzung

  • Ein Brutplatz wird bevorzugt im aufgelassenen Kies- und Sandgruben in Steilwänden angelegt.
  • Die Brutröhre hat eine Länge bis zu zwei Meter, die von Mai bis August angelegt wird.
  • Das Weibchen legt 4 bis zu 10 Eier in den Brutkessel hinein.
  • Die Brutdauer beträgt 19 bis 25 Tage, die Nestlingszeit 30 bis 34 Tage.

Foto: Andy Morffew – cc