Basstölpel und Trottellummen brüten im Abfall

Basstölpel hat tödliches Nestmaterial aus dem Meer gefischt.

Basstölpel hat tödliches Nestmaterial aus dem Meer gefischt.

Am Helgoländer Lummenfelsen bauen Vögel inzwischen Nester aus Plastikabfall der Fischindustrie. Eine tödliche Gefahr für Basstölpel und Trottellummen, die aus Teilen von Fischernetzen, die sie aus dem ….

Wasser fischen,  ihre Nester damit bauen. Die Vögel strangulieren sich mit dem unnachgiebigen Material oder werden an den Felsen gefesselt und verhungern.

Basstölpel Helgoland

Während der Brutzeit ist es ein Erlebnis Basstölpel auf Helgoland zu beobachten. Eine große Anzahl der Vögel brüten in den Felsennischen auf der Langen Anna gerade soweit voneinander entfernt, dass die schlimmsten Konflikte vermieden werden. Die Kolonie ist ständig in Bewegung, die Luft ununterbrochen voller Vögel. Der Lärm ist ohrenbetäubend, doch inmitten dieses Chaos gelingt es den einzelnen Tieren ohne weiteres, ihr eigenes Nest und ihren Partner zu finden. Die aus Haufen von Seegras und Federn errichteten Nester sind oft auf kleine Felsvorsprünge gebaut und beherbergen meist nur ein einziges Ei.

Basstölpel fischen ein gefährliches Nylon Fischernetz zum Nestbau aus dem Meer.

Basstölpel Helgoland: Die Vögel bringen gefährliche Schnüre von einem Nylon Fischernetz zum Nestbau aus dem Meer mit.

Greenpeace klagt an, dass „Dolly Ropes“ verboten werden sollte, die die industrielle Fischerei verwendet, um schwere Grundschleppnetze vor Abnutzung zu schützen. Dabei werden farbige Fransen abgerissen, die Vögel aus dem Meer fischen. Greenpeace-Meeresexpertin (Sandra Schöttner) fordert ein Verbot von „Dolly Ropes“: „Es gibt biologisch abbaubare Alternativen“.

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Mittelgroße Pinguine: Adeliepinguine
Fotos: Rolf_Nagel-Fl-2697-Morus_bassanus
 von Rolf Nagel