Bärenklau eine gefährliche Pflanze

Der Riesen-Bärenklau ist eine Giftpflanze.

Die große Giftpflanze ist gefährlich.

Im 19. Jahrhundert wurde die Bärenklau (Heracleum)  nach Europa als Zierpflanze eingeführt. Die Pflanze ist gefährlich. Kommt man in Kontakt mit ihren Saft und in Verbindung mit Sonnenlicht, kann es zu schweren Hautverbrennungen kommen, die ….

schwer abheilen. Die Riesenpflanze erreicht eine Größe bis zu etwa 5,5 Meter und wächst besonders gut an feuchten Stellen. Der Riesen-Bärenklau ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr eine Rosette von kräftigen Blättern ausbildet und danach Blütenstengel treibt. Diese werden von einer großen Blütendolde bekrönt, aus der Samenkapseln hervorgehen, in die Drüsen mit aromatischen Ölen eingebettet sind.

Steckbrief Riesen-Bärenklau

Systematik

  • Euasteriden II
  • Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
  • Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
  • Unterfamilie: Apioideae
  • Gattung: Bärenklau (Heracleum)
  • Art: Riesen-Bärenklau
  • Wissenschaftlicher Name: Heracleum mantegazzianum
  • Die Pflanze wird auch Herkulesstaude genannt und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus.
  • Der Riesen-Bärenklau kann in Mitteleuropa auch mit den größeren einheimischen Doldenblütlern Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium), Engelwurz (Wald-Engelwurz, Angelica sylvestris) und Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica) verwechselt werden.
  • Die sehr großen zentralen Blüten-Doppeldolden der großen Pflanze erreicht einen Durchmesser von 30 bis 50 cm (30 bis 150-strahlig).
  • Die Dolden einer einzigen Pflanze können bis zu 80.000 Einzelblüten enthalten und bis zu 15.000 Früchte. Die Blütenfarbe ist weiß, die Blütezeit ist von Juni bis August.

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Foto: ccHeracleum mantegazzianum Sommer & Lever – von Udo Schm