Axolotl ein urzeitlicher Schwanzlurch

Der Axolotl ist ein nachtaktives Tier.

In freier Wildbahn ist der kuriose Axolotl in seiner Heimat Mexiko so gut wie ausgestorben. Dafür wird er millionenfach in Aquarien gehalten. Verliert der mexikanische Schwanzlurch ein Bein oder ein Stück vom Schwanz, wachsen die Gliedmaßen ganz einfach ohne einer Vernarbung nach. Sogar Schäden der inneren ….

Organe (Herz, Gehirn) heilen vollständig beim Axolotl ohne Folgen aus. Wissenschaftler forschen an der erstaunlichen Regenerationsfähigkeit des Tieres. Der Axolotl wird in großer Anzahl gezüchtet und es wird versucht ihn wieder auszuwildern.

Steckbrief Axolotl

Die gezüchteten Axolotl haben eine weiße Färbung, die in freier Wildbahn lebenden eine dunkelgraue bis braune.

– Wissenschaftlicher Name: Ambystoma mexicanum
– Klasse: Amphibien (Amphibia), Ordnung: Schwanzlurche (Caudata), Überfamilie: Salamanderverwandte (Salamandroidea),mFamilie: Querzahnmolche (Ambystomatidae),
Gattung: Querzahnmolche (Ambystoma)
– Größe: Gesamtlänge ca. 23 bis 40 cm, Gewicht ca. 60 bis 200 Gramm
– die Wildfärbung der Tiere ist dunkelgrau oder mit brauner Marmorierung, die Bauchseite ist heller
– der Axolotl hat federartige Kiemen und kann ein Alter zwischen ca. 10 bis 20 Jahre erreichen
– der Name Axolotl bedeutet aus der Sprache der Azteken gleich wie „Wassermonster“
– Vorkommen: Im Xochimilco- und Chalco-See, in den Gewässern rund um Mexiko-Stadt
– Nahrung: Kleine Fische, Insektenlarven
Fortpflanzung Axolotl
– im Frühjahr ist die Fortpflanzungszeit
– das Männchen führt einen Balztanz vor
– die Weibchen legen zwischen 80 bis 800 Eiern, die sich an den Blättern der Wasserpflanzen anheften
– die Larven schlüpfen nach ca. 15 bis 20 Tagen aus
– die Geschlechtsreife wird mit ca. 8 bis 15 Monate erreicht

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1. Foto: von Orizatriz – CC BY-SA 3.0
2. Foto: cc – Axolotl – von Paul Stainthorp