Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)

Der Grüne Knollenblätterpilz ist äußerst giftig.

Der Grüne Knollenblätterpilz ist äußerst giftig.

Achtung!

Der Grüne Knollenblätterpilz (oder auch Grüner Gift-Wulstling genannt)  ist giftig und tödlich. Die enthaltenen Gifte Amatoxine und Phallotoxine verursachen ein Leberversagen. Schon der Verzehr von kleinen Mengen des Fruchtkörpers kann …

zu einer tödlichen Pilzvergiftung führen. Es treten Übelkeit, Erbrechen und wässriger Durchfall auf. Es muss sofort ein Notarzt eingeschaltet werden und die Pilzreste des Erbrochenen sollten aufgehoben werden. Die Latenzzeit beträgt 8 bis 40 Stunden.

Grüner Knollenblätterpilz Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Agaricomycetes
  • Unterklasse: Agaricomycetidae
  • Ordnung: Champignonartige (Agaricales)
  • Familie: Wulstlingsverwandte (Amanitaceae)
  • Gattung: Wulstlinge (Amanita)
  • Art: Grüner Knollenblätterpilz
  • Wissenschaftlicher Name: Amanita phalloides
  • Der Hut wird etwa 5 bis 15 cm breit und ist glatt.
  • Als junger Pilz wächst der Knollenblätterpilz als ein eiförmiges Gebilde mit weißer Hülle heran, die sich im fortschreitendem Alter in eine glockige gewölbte bis in einer ausgebreiteten Form weiter entwickelt.
  • Die Grundfarbe der Giftpilze kann olivgrün, helloliv, grauoliv bis braunoliv erscheinen.
  • Im Alter haben Knollenblätterpilze kaum noch Hüllenreste, im trockenem Zustand ist die Haut seidig glänzend, im Nassen etwas klebrig und die Haut lässt sich abziehen.
  • Die Lamellen stehen dicht gedrängt am Stiel angeheftet, sie sind farblich weiß und können im Alter bis grünlich aussehen.
  • Der Stiel des Pilzes wird 5 bis 16 cm hoch (2 cm stark) auf deren weißem Grund oft ein zickzackförmiges olivgrünes Bandmuster verläuft. Seine Basis ist knollig verdickt und steckt in einer häutigen weiß bis grünlichen Scheide.
  • Knollenblätterpilz Geschmack: Das Fleisch des Fruchtkörpers ist weich und weiß, unter der Huthaut grünlich, der Geruch ist süßlich und der Geschmack wird als mild nussartig beschrieben (auf keinen Fall den Giftpilz probieren).
  • Knollenblätterpilz Verwechslung: Der extrem giftige Pilz sieht den essbaren Champignon sehr ähnlich. Zur Vermeidung von essbaren und giftigen Pilzverwechselungen ist zu empfehlen sich von einem Pilzfachmann ausbilden zu lassen.
  • Vorkommen: Der Knollenblätterpilz von Juni bis November in Laub- und Nadelwäldern zu finden.

Giftpilze: Steckbrief Fliegenpilz
Wildpferde: Steckbrief Asiatischer Wildesel
Essbare Pilze: Steinpilz

1. Foto: cc – 29 Oct 2011_Amanita phalloides_Porter Meadow_for EBN – hogspook